Unsere Projekte 2023, 2024, 2025 und 2026
Hier präsentieren wir Ihnen die Projekte des Energiebeirats der Gemeinde Hemhofen aus den vergangenen Jahren.
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2026: Kommunale Wärmeplanung im Hemhofen | 04/2026 Abschluss und Inkraftsetzung der Kommunalen Wärmeplanung
Ziel erreicht….
… Abschluss und Inkraftsetzung der Kommunalen Wärmeplanung
Alle reden von der Energiewende, in Hemhofen wird sie aktiv gestaltet. Bereits Ende 2024 hat ein weitsichtiger Gemeinderat den Beschluss zur Erstellung eines Kommunalen Wärmeplans gefasst und einen entsprechenden Antrag auf Fördergelder des Bundes nach dem Wärmeplanungsgesetz gestellt.
Nach Fördermittelbescheid und Ausschreibung konnte Ende Februar 2025 eine erfahrene Planergemeinschaft, bestehend aus der Bayernwerk Netz GmbH (BAG) und dem Institut für Nachhaltige Energieversorgung (INEV) der Hochschule Rosenheim mit der Planung beauftragt werden.
Max Wölfel, Leiter des gemeindlichen Bauamtes und Dr. Roland Dubois, Leiter des örtlichen Energiebeirates (EBR), sorgten zusammen mit Bürgermeister Ludwig Nagel im sogenannten Kernteam dafür, dass die örtlichen Gegebenheiten und Randbedingungen berücksichtigt und so realisierbare und praxisgerechte Konzepte erarbeitet wurden.
Die nunmehr fertig gestellte Wärmeplanung wurde dem Gemeinderat in der Sitzung vom 09.12.25 vorgestellt, anschließend 30 Tage zur Stellungnahme der Öffentlichkeit auf der Gemeindehomepage ausgelegt. In der Gemeinderatssitzung vom 07.04.26 wurde der finale Abschlussbericht vorgelegt und von dem Gremium einstimmig in Kraft gesetzt. Am 22.04.26 hat die Planergemeinschaft im Beisein von Kernteam, Energiebeirat und dem Gebäude-Energiemanager der Gemeinde den gedruckten Abschlussbericht öffentlichkeitswirksam an den amtierenden Bürgermeister Ludwig Nagel übergeben.
Damit gehört die Gemeinde Hemhofen zu den zwei Vorreitern im Landkreis Erlangen-Höchstadt und zu den derzeit ca. 10% aller knapp 11.000 bundesdeutschen Gemeinden, die ihre Wärmepläne bereits zum 30.06.26 (Stichtag für Großstädte und Gemeinden mit Bundesförderung) fertig gestellt haben müssen.
„Auch unabhängig von der übergeordneten Wärmeplanung haben wir in Hemhofen schon immer kontinuierlich ein Energieeinsparungen in unseren Liegenschaften und fortschrittlichen Lösungen zur kosteneffizienten und umweltgerechten Deckung des Bedarfs gearbeitet“, so Bürgermeister Ludwig Nagel.
„Mit der kommunalen Wärmeplanung erhält Hemhofen nun zusätzlich einen strategischen Gesamtüberblick über den heutigen Wärmeverbrauch, die vorhandenen Infrastrukturen und realistische Optionen für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung der gesamten Ortschaft“, erklärte Projektleiter Tobias Eckardt.
Der Abschlussbericht, der für jeden einsehbar auf der Gemeinde Homepage veröffentlich ist, dokumentiert anschaulich, dass Hemhofen über eine gute Energieinfrastruktur verfügt, in einigen Ortsteilen ein Gasnetz vorhanden ist, der Ausbauzustand von Dach-PV-Anlagen ist im Bundesvergleich überdurchschnittlich hoch und am Schloss Hemhofen gibt es bereits ein lokales Nahwärmenetz.
Für dieses Netz bestehen neben der Erschließung des Baugebietes Schießgarten die Möglichkeit von drei weiteren Ausbaustufen, die im Rahmen der Wärmeplanung präzisiert wurden. Dadurch, sowie durch die Realisierung der weiteren aufgezeigten Maßnahmen könnte der derzeitige Endenergieverbrauch zur Wärmebedarfsdeckung von rund 36.000 MWh/a bis zum Zieljahr der Planung 2045 um 23% gesenkt und zu 100% auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden. Der Nahwärme-Anteil an der Bedarfsdeckung würde von derzeit unter 1% auf 17% gesteigert und die CO2-Emisionen des Hemhofener Wärmesektors von derzeit ca. 8.800 t CO2/a auf nahezu null abgesenkt werden.
Das bedeutet aber auch, dass in allen anderen Ortsteilen, in denen aufgrund Bebauungsstruktur und Wärmenachfrage bereits heute absehbar ist, dass eine zentrale Wärmeversorgung nicht wirtschaftlich sein wird, Gewerbebetriebe und Haushalte auf dezentrale Lösungen – vermutlich überwiegend Wärmepumpen und Biomasse – bei der Umrüstung ihrer Anlagen angewiesen sein werden.
„Der Plan schafft Transparenz, Orientierung und Planungssicherheit – für Kommune, Bürger und lokale Akteure, schreibt aber niemandem eine bestimmte Heiztechnik vor.“ betont Kommunalbetreuer Ralf Schwarz vom Bayernwerk.
„Alle Ausbaumaßnahmen – auch die dezentralen Umrüstungen und Modernisierungen - erfordern viel Kompetenz und erhebliche finanzielle Mittel. Beim Know-How sowie bei der Umsetzung des Maßnahmenkataloges aus der Kommunalen Wärmeplanung kann der Energiebeirat Bürger und Gemeindeverwaltung, insbesondere auch den kommunalen Gebäude-Energiemanager gerne aktiv unterstützen. Die Aufbringung der Finanzmittel und die unternehmerische Entscheidung, ob und - wenn ja - welche Maßnahmen umgesetzt werden, bleibt immer bei den jeweiligen Akteuren“ fasst der Energiebeiratsvorsitzende Dr. Roland Dubois zusammen.
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2025: Kommunale Wärmeplanung in Hemhofen | 09/2025 Akteurs- und Öffentlichkeitsbeteiligung
Akteurs- und Öffentlichkeitsbeteiligung am 17.09.25
In der öffentlichen Sitzung des Energiebeirates am 17.09.25 berichteten Verwaltung, Energiebeirat und Planergemeinschaft über den Stand der Arbeiten und das geplante weitere Vorgehen bei der Kommunalen Wärmeplanung (KWP).
Insgesamt 28 Personen, darunter 12 Vertreter von Gemeinderat und Bauausschuss, der Energiebeirat, 4 wesentliche Akteure und einige interessierte Bürger ließen sich von Kernteam und 3 Vertretern der Planergemeinschaft über
den IST-Stand von lokalem Wärmebedarf und seiner derzeitigen Deckung
vorhandene Versorgungspotentiale sowie
mögliche Nahwärmeversorgungsgebiete
informieren. Die Präsentationen finden Sie hier:
Akteurs- und Öffentlichkeits-Beteiligung: Einführung
Das vorhandene Nahwärmenetz am Schloss bietet einige Ausbaupotentiale mit Wärmeliniendichten, die bei entsprechender Anschlussbereitschaft einen wirtschaftlichen Ausbau möglich/wirtschaftlich erscheinen lassen. Verbrauchsschwerpunkte im Zeckerner Gewerbegebiet sowie bei der Gärtnerei liegen relativ weit entfernt, so dass hier eine Anbindung – wenn überhaupt - erst in fernerer Zukunft möglich sein könnte.
Im Süden des Schlosses gibt es ebenfalls eine Erweiterungsmöglichkeit, allerdings sind selbst bei hoher Anschlussbereitschaft die erzielbaren Wärmeliniendichten deutlich geringer.
In der anschließenden Diskussionsrunde kamen zunächst die Akteure – die Betreiberin des vorhandenen Nahwärmenetzes am Schloss sowie Repräsentanten ausgewählter energieintensiver Gewerbebetriebe – zu Wort. Aufgrund der Produktionsanforderungen und bereits optimierter Versorgungs- und Bedarfsdeckungskonzepte der Gewerbebetriebe sowie fehlender Abwärmepotentiale ist eine Einbindung der Gewerbebetriebe weder technisch machbar noch wirtschaftlich darstellbar. Der Nachfrageschwerpunkt „Gärtnerei“ ist sehr weit von der Nahwärmezentrale im Schloss entfernt.
Bei den übrigen Ortsgebieten von Hemhofen ist der Aufbau einer zentralisierten Wärmeversorgung nach derzeitigen Kriterien eher unwirtschaftlich und bietet weder energiewirtschaftliche noch umwelttechnischen Vorteile. Daher stehen hier nur die bekannten modernen Heizungstechnologien – siehe dazu u.a. unsere Infoveranstaltung vom 20.03.24 zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) – zur zukünftigen dezentralen Wärmeversorgung zur Verfügung.
Die weiteren Arbeiten von Planergemeinschaft und Kernteam der Gemeinde werden sich nun auf mögliche Fokusgebiete für eine detailliertere Analyse von Verbrauch und Bedarfsdeckungspotentialen sowie die Formulierung möglicher Zielszenarien für die Kommunale Wärmeplanung fokussieren. Der Abschluss der Arbeiten sowie ihre öffentliche Präsentation sind für die Dezember-Sitzung des Gemeinderates geplant.
Fragen und weitere Anregungen der Akteure sowie aus der Bürgerschaft zur Kommunalen Wärmeplanung sind weiterhin sehr willkommen und können persönlich oder unter den folgenden Mailadressen übermittelt werden:
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2025: Kommunale Wärmeplanung in Hemhofen | 02/2025 Beauftragung der Planergemeinschaft Bayernwerk Netz/INEV
Jetzt geht‘s los….
…mit der Kommunalen Wärmeplanung in Hemhofen
Die Klimaziele in Deutschland sind klar. Alle reden dabei u.a. von der sogenannten Wärmewende als einem der wichtigsten Bausteine. Die Sektorziele für die CO2-Reduktion wurden zwischenzeitlich wieder abgeschafft. Trotzdem bescheinigt das jüngste Gutachten des Expertenrates der Bundesregierung für Klimafragen, dass insbesondere im Gebäudesektor Ziele und Realität immer weiter auseinander liegen. Gleichzeitig wurden oder müssen Milliardeninvestitionen mit begrenzten Erfolgsaussichten getätigt werden. Und das bei unklaren und sich ständig ändernden Randbedingungen, so dass Industrie, Gewerbe, öffentliche Institutionen und private Haushalte erheblich verunsichert sind, welche Schritte erforderlich und sinnvoll sind, aber gleichzeitig bezahlbar bleiben.
Hier setzt die Kommunale Wärmeplanung (KWP) an. Mit dem Wärme-Planungs-Gesetz (WPG) und der Bayerischen Landesverordnung zur Umsetzung der KWP in Bayern sind nunmehr die Grundlagen klar. Nach frühzeitiger Antragstellung für die Bundesförderung hat Hemhofen nun am 26.02.25 die Bayernwerk Netz GmbH als erfahrenen und lokal verwurzelten Partner mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung für Hemhofen beauftragt.
„Die Kommunale Wärmeplanung bietet die Chance, vielfältig verfügbare Daten und Lösungsvorschläge zu einem übersichtlichen Gesamtkonzept zusammenzuführen. Vorhandene Ansätze werden eingebunden und weiterentwickelt, um unseren Bürgern, Gewerbetreibenden sowie der kommunalen Selbstverwaltung die aktuellen Verunsicherungen im Zusammenhang mit eine bezahlbaren Wärmewende zu nehmen“ – so Gerhard Wagner, 2. Bürgermeister unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung.
Kommunalbetreuer Ralf Schwarz der Bayernwerk Netz GmbH betonte, eine kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit sei dabei von zentraler Bedeutung. Daher gehört auch die Organisation einer Bürgerinformationsveranstaltung zu den Aufgaben, die auf der Agenda der KWP stehen.
Der zentrale Ansprechpartner und Leiter des örtlichen Bauamtes, Max Wölfel, ergänzt: „Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen ist nun auch die Gemeinde Hemhofen in der Pflicht, eine Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Infolge der höheren Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, hat sich die Gemeinde dazu entschieden, schon frühzeitig in die Planungen hierfür einzusteigen“.
„Aber niemand muss jetzt zuhause seine Heizung rausreißen!“: Projektleiter Tobias Eckardt von der Bayernwerk Netz betont beim Auftaktgespräch, die KWP liefere einen Fahrplan für konkrete Maßnahmen und setze Prioritäten für die Zukunft: Welche Wärmequelle macht in welchem Teil des Gemeindegebiets Sinn? „Was davon tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, können Gemeinde und Bürger in einem nächsten Schritt entscheiden“, so Eckardt.
„Alle Konzepte, die wir nun gemeinsam entwickeln werden, müssen praxistauglich, d.h. in naher Zukunft umsetzbar und bezahlbar sein. Außerdem müssen sie die vielversprechenden lokalen Ansätze, wie z.B. die bereits existierende und ausbaubare Nahwärmeversorgung im Schloss Hemhofen berücksichtigen. Realisierbare Weiterentwicklungen sollten fortschrittliche und umweltfreundliche Technologien und lokal verfügbaren Energie-Potentiale nutzen. Wenn dann viele Mitbürger mitmachen, weil wir sie transparent informieren und einbeziehen, dann haben wir alles richtig gemacht und damit einen wertvollen Beitrag für die lokale Wärmewende erbracht“ – so der Vorsitzende des Hemhofener Energiebeirates, Dr. Roland Dubois.
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2024: Interkommunales Klimaschutz-Netzwerk
Gemeinsam mit 11 anderen Gemeinden aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt arbeiten wir im interkommunalen Klimaschutz-Netzwerk zusammen. Das Netzwerk steht unter fachlicher Leitung des Instituts für Energietechnik (IfE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und fördert für 3 Jahre die konzeptionelle Ausarbeitung, Umsetzung und Weiterentwicklung lokaler Maßnahmen zum Klimaschutz sowie den interkommunalen Erfahrungsaustausch der teilnehmenden Gemeinden.
Details siehe: Klimaschutznetzwerk im Landkreis Erlangen-Höchstadt gegründet - IfE - Institut für Energietechnik (ifeam.de)
Das 9. Netzwerktreffen fand am 05.06.25 in Hemhofen statt. Die breitgefächerten Energie-Aktivitäten von Gemeindeverwaltung und Energiebeirat in Hemhofen fanden großes Interesse bei den übrigen teilnehmenden Gemeinden. Die zugehörige Präsentation finden Sie unter „Informationsveranstaltungen des Energiebeirates Hemhofen“
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Institut für Energietechnik (IfE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden hatte die Gemeinde die Möglichkeit, weitere bilaterale Untersuchungsaufträge für Detailuntersuchungen durch IfE-Experten mit entsprechender Förderung an IfE zu vergeben. Unter fachkundiger Führung durch 2 Projektteams des Energieberates wurden die folgenden Themen untersucht:
- Energiekonzept für die Musikschule Zeckern
- Post-EEG-Betrachtung von 2 PV-Anlagen auf dem Bauhof.
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2024: Privatwirtschaftliche PV-Freiflächenanlagen
Darüber hinaus begleiten wir die Planungen und laufende Genehmigungsschritte einer privatwirtschaftlich PV-Freiflächenanlage im Gemeindegebiet, bei der ggf. auch eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist.
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2024: Fortsetzung des Förderprogrammes für den Ausbau privater PV-Anlagen
Wir setzen uns weiterhin aktiv für eine Fortsetzung des Förderprogrammes für den Ausbau privater PV-Anlagen (Förderung begrenzt auf Batteriespeicher > 5kWh) und seiner Finanzierung durch Gemeindehaushalt und naturstrom ein.
Wir weisen darauf hin, dass Förderungen lediglich bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Mittel ausgezahlt werden können.
Hinweis: Der Gemeinderat Hemhofen hat in seiner Sitzung am 06.05.2025 das Außerkrafttreten der Richtlinie der Gemeinde Hemhofen zur Gewährung von Zuschüssen zur Nutzung regenerativer Energiequellen für private Wohngebäude mit sofortiger Wirkung beschlossen.
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2024: Bau PV-Anlage „Solar Hemhofen 2" - Kläranlage Zeckern
Derzeit unterstützen wir die Gemeinde bei der Vor-Projektierung einer PV-Anlage auf den Dächern im Areal der ehemaligen Kläranlage. Die Anlage soll primär zur Deckung des Strombedarfes für die Pumpen im kommunalen Abwassernetz dienen, überschüssiger Strom wird ins örtliche Verteilnetz eingespeist.
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2023/2024/2025: Lokale Verteilungs-Netze
Für die Umsetzung der Energiewende vor Ort kommt den lokalen Energie-Verteilungsnetzen ebenfalls eine sehr große Bedeutung zu. Das gilt sowohl für das elektrische Netz als auch für Fern- und Nahwärmenetze. Daher haben wir uns in sogenannten Schwerpunkt-Themen mit den Möglichkeiten und Grenzen dieser Netze beschäftigt.
Das elektrische Verteilungsnetz in Hemhofen ist inzwischen nicht mehr im Eigentum der Gemeinde Es wurde an die Bayernwerk Netz GmbH verkauft, der bisher und damit auch in Zukunft unser als kompetenter Netz- und Messstellenbetreiber für Betrieb und Unterhalt des Netzes verantwortlich war und bleibt. Alle Investitionen für Ausbau, Verstärkung und Unterhalt des Netzes sind daher ab dem Verkaufsstichtag zunächst von der BAG Netz GmbH zu tragen.
Über die Netzentgelte und die Konzessionsabgabe werden sie langfristig von den Stromverbrauchern finanziert. Die aktuellen Maßnahmen zur Elektrifizierung des Individualverkehrs und die Nachrüstung von Wallboxen sowie zur Umstellung fossilgefeuerter Heizungen (Öl, Gas) auf Elektrowärmepumpen verbunden mit einer zunehmenden Einspeisung vieler PV-Anlagen führen so zu erheblichen Modernisierungs-, Nachrüst- und Verstärkungsbedarf des Netzes in Hemhofen.Lokale Nah-/Fernwärmenetze können – dort, wo wirtschaftlich sinnvoll und dort, wo Wärmequellen auf regenerativer und/oder Abwärme-Basis in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen – eine Alternative zu vorhandenen dezentralen Heiz- und Warmwasserbereitern in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie kommunalen Einrichtungen darstellen. Daher haben wir uns mit einem Beispiel aus Hallerndorf und anderen Nahwärmeversorgungssystemen unseres Partners naturstrom intensiver auseinandergesetzt.
Im Jahr 2024 haben wir das Thema mit Vorträgen und tlw. auch mit Vor-Ort-Besuchen in Lonnerstadt und Röttenbach weiter vertieft. Darüber hinaus hat Frau Winkler von Mohrenfels das Hemhofener Nahwärmenetz am Schloss sowie seine Erweiterungsmöglichkeiten in der Bestandsbebauung im näheren Schloss-Umfeld vor Energiebeirat und interessierten Bürgern vorgestellt. Weitere Ergänzungen siehe auch unter „2025 Kommunale Wärmeplanung“
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2023: Bau PV-Anlage „Solar Hemhofen 1” - Feuerwehr/Bauhof
Wir haben den Bau einer PV-Dachanlage auf Bauhof/Feuerwehr mit 260 kWp mitinitiiert. Durch eine gemeinsam mit der Bürgerenergie-Genossenschaft EWERG durchgeführte Infoveranstaltung haben wir mehr als 60 Hemhofener Bürger für die Mitfinanzierung der genossenschaftlichen Solaranlage gewinnen können. Während des Baus haben wir die Projektverantwortlichen bei der Realisierung der Anlage wesentlich unterstützt. Nach dem Austausch eines Ortsnetztrafos wurde die Anlage im Oktober 2023 erfolgreich in Betrieb genommen.
Details siehe: Bürgersolaranlage Hemhofen 1 – EWERG eG